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Prof. Dr. Dieter Hassenpflug
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BASF-Zukunftscampus Limburgerhof

BASF - Zukunftscampus Limburgerhof

Ein Architekturwettbewerb des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft im BDI

Zukunftscampus Limburgerhof, BASF Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit Prof. J. Noennig (2011/12), Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI. Preisträgerin (1. Preis) Weijie Wenig mit dem Entwurf: „Keimzellen_AgriScienceCluster“Technische Universität Dresden (Lehrstuhl für Industrie- und Gewerbebauten Prof. Gunter Henn und Lehrstuhl für Wissensarchitektur, Prof. Jörg Nönnig in Kooperation mit Prof. Dieter Hassenpflug, Stadtzoziologie)

Auszug aus den Aufgaben

Masterplan

Das gesamte Gelände des Agrarzentrums ist neu zu strukturieren – der Wald sollte Be­standteil des Campus werden. Eine Reihe der bestehenden Gebäude sollen erhalten bleiben und sind in die Planungen einzubeziehen. Auch die unbebauten Flächen, die bisher als Versuchsflächen genutzt wurden sollen in das Campuskonzept einfließen und können teilweise auch überbaut werden. Der Baumbestand des Geländes ist ebenfalls zu berücksichtigen. Ein zeitliches Entwicklungskonzept ist zu erstellen.

Der Entwurf eines Forschungscampus ist für ein Personalwachstum auf bis zu 2300 Beschäftigte auszulegen. Wichtige Bestandteile eines zukunftsorientierten Forschungs­campus, die für dessen Gesamtfunktion essentiell wichtig sind, sollen im städtebauli­chen Entwurf bearbeitet werden.

Das Forschungsthema „Landwirtschaft und Ernährung“ soll im Materplan durch­gängig erkennbar sein.

Die Begriffe „Partnerschaft und Teamgeist“ sollen immanente Botschaft des Ge­samtprojektes sein und erkennbar dargestellt werden.

Mit Partnerschaft ist sowohl die aktive Einbeziehung führender Institute, die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern, Multiplikatoren, der Öffentlichkeit und Behörden, als auch die interne Beziehung zwischen Führungskräften und Mitar­beitern gemeint. Start-Up-Unternehmen sind erwünscht.

Besondere Bedeutung hat der Begriff der Partnerschaft im Zusammenhang mit Kunden, insbesondere den Landwirten. Partnerschaft soll die Kreativität fördern, Barrieren abbauen, Vertrauen schaffen und die Zusammenarbeit auf vielfältige Art und Weise begleiten.

Alternative Mobilitätskonzepte für das Campusareal und für den Weg dahin sind erwünscht.

Ein Konzept für öffentliche, halböffentliche sowie Bereiche mit höheren Sicher­heitsanforderungen sollte entwickelt werden – das Areal muss nicht vollständig von einem Zaun umschlossen sein.

Förderung des Innovationsflusses und Erfahrungsaustausches durch intelligente Anordnung von Kommunikationszonen, Nutzung der Potentiale neu entstehender Gebäude.

Innovative und inspirierende Arbeitsplatzkonzepte; Integration der Außenflächen und Grünflächen in die Arbeitsprozesse durch bzw. Meetingzonen im Freien.

Berücksichtigung der Herausforderungen einer älter werdenden Belegschaft. Gebäude, Außenflächen und Verkehrswege sind auf diese Herausforderungen auszurichten bzw. durch Anordnung von barrierefreien Zugängen, Erholungszo­nen etc.

Schaffen von Einrichtungen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit und Freizeit.

Die Integration vieler Kulturen (diversitäre Gesellschaft) und somit unterschiedli­cher Lebens- und Denkweisen ist erwünscht.

Die Balance zwischen Freizeit, Familie und Arbeit ist Grundlage für nachhaltige Kreativität. Die Arbeits- und Lebensqualität soll erhöht werden.

Vor-Ort-Services wie Fitness- und Wellnessangebote, Kinderbetreuung, Friseur etc. sollen positioniert werden.

Für Forscher aus aller Welt sollen Gelegenheiten zum Arbeiten und temporären Wohnen angeboten werden.

Energieeffizienzmaßnahmen sowie resourcenschonendes Bauen und Bewirt­schaften der Gebäude sind verpflichtend.

Gewünscht sind ganzheitliche Konzepte zur Verbesserung der Nutzungs- und Lebensqualität auf dem Areal (Building Performance) unter Beachtung der lang­fristigen Auswirkung auf die Umwelt sowie auf das unmittelbare Umfeld (Buil­ding Impact). Ebenso die Einbeziehung „weicher“ Nachhaltigkeitskriterien in die Betrachtung: Identität, Akzeptanz, Aneignungs- und Transformationsfähigkeit, Ablesbarkeit von Nachhaltigkeitsaspekten.

Die Attraktivität als wichtiger Standortfaktor und Abgrenungsmerkmal gegenüber den konkurrierenden Unternehmen soll erhöht werden und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen.